Verlassener Campingplatz am Gardasee

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Verlassener Campingplatz

Verlassener Campingplatz

Die letzten Jahre ging es nach Kroatien in den Urlaub. Doch heuer fuhren wir wegen des besseren Wetters an den Gardasee. Wie sich hinterher herausstellte, war es die richtige Entscheidung.

 

Verlassener Campingplatz am Gardasee

Der fast vollständig belegte Campingplatz ließ uns keine große Auswahlmöglichkeit an Stellplätzen. Aber auch hier haben wir einen Glücksgriff gelandet, super nette Nachbarn und auch von der Lage her zentral zu allen Einrichtungen.

Natürlich bin ich auch im Urlaub immer auf der Suche nach außergewöhnlich Motiven, die ich dann fotografieren kann. Also schnappten wir uns unsere e-bikes und radelten am Ufer des Gardasees entlang. Das man das sonntags lieber sein läßt, erfuhren wir erst später, denn an dem Tag scheint ganz Italien auf den Beinen zu sein. Wir genossen trotzdem die schöne Landschaft, und ich suchte im Besonderen nach Lost Places. Diese verlassenen Orte oder Gebäude, die eine Geschichte erzählen könnten, faszinieren mich und bieten genügend Fotomaterial. Es dauerte auch nicht lange, bis ich ein verwahrlostes Grundstück entdeckte, direkt am Strand neben Touristenhochburgen. Ein Blick über den Zaun und schon war klar, daß es sich hier um einen ehemaligen Campingplatz handelt. Zu sehen waren im ersten Moment ein kleiner Swimmingpool, ein Spielplatz und ein einziger Wohnwagen mit Vorzelt.

Da, wie schon erwähnt, unzählige Menschen unterwegs waren, kam eine „Besichtigung“ zu diesem Zeitpunkt nicht in Betracht, also zurück zum Campingplatz. Es folgte eine Recherche per Google Maps. Am nächsten Tag radelte ich recht früh, „man braucht ja keine Zuschauer„, nochmal zu diesem Grundstück, öffnete das tatsächlich unverschlossene Türchen und ging hinein.

Der Campingplatz ist erst seit 3 Jahren verlassen

Wenn man die ganzen wild gewachsenen Bäume ansieht, dann könnte der Platz schätzungsweise 10 Jahre still stehen. Die sanitären Anlagen waren größtenteils unversehrt, bis auf die fehlenden Wasserhähne. Erfreulich war auch, daß es hier noch keine Zerstörungswut gegeben hatte, nur ein paar Graffitis.

Weiter hinten standen viele Bungalows, die zum Teil von Rosen überwuchert waren. Dann fand ich auch noch ein großes Schwimmbecken. Es sah alles so aus, als wenn man nur das Wasser abgelassen hätte. Selbst am Zaun waren noch der Rettungsring und die Badeordnung vorhanden.

Ich musste mich trotzdem vorsichtig verhalten, weil am Nachbargrundstück eine Wirtschaft war, wo  fleißig gearbeitet wurde. So habe ich nicht alles inspizieren können.

Jochen Bake
Jochen Bake
fotografiert gerne Lost Place. Er ist für die Stadt Hof, Frankenpost, Stadtmarketing Hof und den ASV Hof fotografisch tätig. Er ist im Raum Hof auf fast jeder Veranstaltung anzufinden.

1 Kommentar

  1. Andreas Dix sagt:

    Spooky place, schön fotografiert

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