Samyang 12mm Fisheye für Nikon Vollformat

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Samyang 12mm Test

Samyang 12mm Test

Nun habe ich ein paar Monate das Samyang 12mm Fisheye

Für meine Nikon D800 und Nikon D4S suchte ich schon länger nach einem Fisheye. Etliche Foren und Tests wurden studiert. Erst als ich ein paar Testbilder in einem Forum sah, wurde ich auf das Samyang 12mm neugierig. Ein intensiver Austausch mit einem Landschaftsfotograf aus Österreich folgte. Zum Schluss kaufte ich im das Objektiv ab.

Warum ein Fisheye

Als Lost Place Fotograf bin ich meist mit dem Nikon 14-24mm , Sigma 35mm 1.4 Art und Sigma 50mm 1.4 Art unterwegs. In engen Räumen stößt man trotzdem an seine Grenzen. Neben Detailaufnahmen möchte ich auch eine Totale haben. Auch lassen sich damit Effekte erzielen die ein Bild eher ungewöhlich aussehen lassen. Man sollte nur aufpassen, das man es nicht übertreibt. Schnell hat man sich daran satt gesehen. Deshalb kommen meist nur 1 oder 2 Fisheye Bild ins Album.

Samyang Fisheye 12mm in der Praxis

Das Objektiv hat keinen AF und muss manuell scharf gestellt werden. Für mich ist das kein Problem, weil ich es nur für Landschaft oder Gebäude Fotografie verwende. Da bleibt genug Zeit zum fokussieren. Die besten Ergebnisse erziele ich bei weitläufigen Aufnahmen, wenn der Zoomring bis zum Anschlag gedreht und dann wieder 1 mm zurück gedreht wird.

Klar wäre mir ein Fisheye mit Zoom lieber, doch bei den paar Bildern im Jahr kann ich darauf verzichten. Ich beobachte aber trotzdem weiterhin den Objektiv Markt nach Alternativen.

Das Teil ist klein und passt sogar in eine Jackentasche. Das Gewicht spielt für mich keine Rolle, weshalb es meist im Rucksack dabei ist. Der Objektivdeckel ist etwas Gewöhnungsbedürftig, aber durch die Wölbung der Linse gut gelöst. Der Deckel rastet ein und kann so nicht abfallen. Die Lichtstärke von Blende 2.8 war für mich zweitrangig, denn meist habe ich das Stativ dabei. Doch für einen Schnappschuss ist man froh auch bei schlechten Licht aus der Hand fotografieren zu können.

Entscheidend war für mich ein Objektiv, das möglich bis in die Ecken scharf abbildet. Das Samyang hat mich hier voll überzeugt. Eine Korrektur in Lightroom ist nicht nötig, obwohl es ja eh nicht unterstützt wird.

Samyang Fisheye 12mm

Interessante Effekte lassen sich erzielen, wenn die Kamera nicht waagerecht, sondern noch oben oder unten gekippt wird. Dadurch verzieht sich die Perspektive so wie hier bei den Eisenbahn Schienen. Probiert es aus und fotografiert so wie es euch Spaß macht.

Samba Festival 2015

Als Pressefotograf bin ich einer von wenigen Fotografen die jedes Jahr das Samba Festival in Coburg auf der Bühne fotografieren dürfen. Der Veranstalter freut sich immer wieder auf tolle Fotos von mir. Für ihn gehört auch eine Aufnahme über den Schauplatz dazu. Hier hilft mir das Samyang Fisheye 12mm alles in einem Bild einzufangen.

Fazit

Für meine Zwecke taugt das Samyang Fisheye allemal. Durch das geringe Gewicht fällt es im Rucksack gar nicht auf. Erfreulich, das es bis in die Ecken scharf abbildet. Das manuelle Fokussieren macht mir Spaß.

Abschließend noch ein par Aufnahmen aus diesem Jahr. Angefangen mit dem Frühling und den ersten Blumen bis hin zum Bahnhof. Wie ober schon erwähnt, erzielt man extreme indem man das Objektiv nach oben oder unten richtet.

Jochen Bake
Jochen Bake
fotografiert gerne Lost Place. Er ist für die Stadt Hof, Frankenpost, Stadtmarketing Hof und den ASV Hof fotografisch tätig. Er ist im Raum Hof auf fast jeder Veranstaltung anzufinden.

2 Kommentare

  1. Schöner kleiner Artikel zu Deinem Fisheye.
    Ich hatte sowas auch schon öfter im Sinn, weil mir der Effekt doch oft gut passen würde.
    Dann trotzdem wieder verworfen, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich es dann wirklich entsprechend nutzen würde.
    Gewagt finde ich aber Deine Aussage zu „so gut wie keine Verzeichnung“… 😉
    Genau deswegen hat man doch so ein Teil, oder?

    • Jochen Bake sagt:

      Mit der Aussage habe ich mich eigentlich falsch ausgedrückt und werde den Artikel anpassen. Mehr meinte ich, dass das Objektiv bis in die Ecken scharf ist.

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