Hot Air Balloon Team Hof e.V.

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Hot Air Balloon Team Hof e.V.

Hot Air Ballon Team Hof

HOT AIR BALLOON TEAM HOF e.V.

Immer mal wieder sieht man schöne große Heißluftballons am Himmel, die seelenruhig vor sich hinschippern. Aber wie kommen die eigentlich in die Luft? Diese Frage wurde mir gestern durch Claus Moller und sein Team von Hot Air Balloon Team Hof e.V. beantwortet.

Wetterverhältnisse sind wichtig

Obwohl man so ziemlich das ganze Jahr Ballon fahren kann, ist es wichtig die Wetterverhältnisse im Vorfeld abzuchecken. Unterstützung erhält der Pilot dabei vom flugmeteorologischen Dienst. Gibt der sein okay, liegt die Entscheidung nun beim Piloten, ob er startet oder nicht.

Gestern hat`s gepaßt, also traf ich mich mit Claus, zwei Helfern und den vier Passagieren an einem zentralen Sammelpunkt. Alle zusammen fuhren dann im Verfolgerfahrzeug mit Anhänger, in dem sich die komplette Ausrüstung, bestehend aus Hülle, Korb, Gaszylinder und Ventilator, befindet zum Startplatz, ich mit meinem Kameraequipment hinterher.

Mit einem Luftballon die Windverhältnisse testen

Als erstes ließ Claus dort einen ganz normalen Luftballon starten, um die momentanen Windverhältnisse am Startplatz zu testen, je windstiller desto besser, damit man den großen Heißluftballon optimal „aufblasen“ kann. Der Ballon stieg kerzengerade in die Luft, also ideale Voraussetzungen für den Aufbau.

Das sogenannte Aufrüsten beginnt mit dem Aufbau des Korbes, an dem das Gestänge befestigt und abgepolstert wird. Danach werden bis zu vier Gaszylinder im Korb befestigt, der Brenner eingehängt und alles mittels Schläuchen miteinander verbunden. Bevor es weiter geht, erhalten die Passagiere eine Sicherheitsunterweisung. Nun wird der Korb auf die Seite gelegt und die Ballonhülle am Gestänge angebracht. Um ein vorzeitiges Abheben des Ballons zu verhindern, wird dieser am Verfolgerfahrzeug gesichert.

Ohne Einweisung geht gar nichts

Jetzt werden die Passagiere sogar mit ins Aufrüsten eingebunden. Sie erhalten Schutzhandschuhe und zwei von ihnen sorgen dafür, daß die Öffnung der Hülle für das Einblasen der Luft immer groß genug ist, die beiden anderen sollen mit zwei Seilen dafür sorgen, daß der Ballon nicht ausbricht. Scherzhaft meint Claus, daß sie diesen Kampf definitiv verlieren werden. Sobald der Ballon komplett aus seinem „Gefängnis“ (Aufbewahrungssack) befreit ist, muß noch das Entleerungsventil „on top“ geschlossen werden. Mit einem riesigen Ventilator wird jetzt Umgebungsluft in die Hülle geblasen, bis diese prall gefüllt ist. Durch das Aufheizen der Luft mittels Doppelbrenner (Heizleistung max. 3500 KW) richtet sich der Ballon schließlich auf, die Passagiere steigen ein, Claus holt sich das okay vom Hofer Tower, löst die Sicherung am Verfolgerfahrzeug und hebt ab.

Jochen Bake
Jochen Bake
fotografiert gerne Lost Place. Er ist für die Stadt Hof, Frankenpost, Stadtmarketing Hof und den ASV Hof fotografisch tätig. Er ist im Raum Hof auf fast jeder Veranstaltung anzufinden.

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