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Heinkel Treffen in Tauperlitz

Heikeltreffen in Tauperlitz

Heikeltreffen in Tauperlitz

Vom 04.06.2015 – 07.06.2015 fand das Internationale Heinkel Treffen in Tauperlitz statt. Als ich davon erfahren habe, musste ich mich allerdings erst einmal informieren, worum es sich dabei handelt, nämlich ein Treffen für Liebhaber der Heinkel-Mobile.

 

Heinkel Treffen in Tauperlitz

Am Freitag (für mich kein Brückentag) fuhren diese Liebhaberfahrzeuge im Korso durch Hof, für jeden, der sie noch nie gesehen hatte, ein Hingucker. Auch wenn ich nicht dabei sein konnte, holte ich das am Samstag am Tauperlitzer See nach. Schon bei der Ankunft war ich über die große Teilnehmerzahl überrascht. Das Seegelände war zu einem riesigen Campingplatz umfunktioniert worden. Zwar ohne Luxus, wie Wasser und Strom an der Parzelle, doch ansonsten gut organisiert. Ich würde von ca. 200 – 300 Teilnehmern ausgehen. Viele kamen mit Anhängern,  auf denen gleich mehrere Fahrzeuge transportiert wurden. Und wie es so unter Liebhabern und Campingfreunden ist, kommt man ziemlich schnell ins Gespräch. Ein älterer Herr hat mir dann die ganze Geschichte über die Entstehung der Marke erzählt, und schon kurze Zeit später stand ich nicht mehr alleine dort, um zuzuhören, sondern wurde von einer ganzen Schar Interessierter umzingelt.  Er bat mich dann, seine alte vergammelte, gerade irgendwo erworbene Maschine zu fotografieren und erhielt seine Visitenkarte.  Im Winter wird er diesen Heinkel Oldtimer BJ 1955 dann liebevoll restaurieren.

Die Geschichte zu Heinkel

In weiteren Gesprächen erfuhr ich einiges über die Aluminiumleichtbauweise der Maschinen, die eingesetzt wurde, weil nach dem Zweiten Weltkrieg ein gewisses Gesamtgewicht für Fahrzeuge nicht überschritten werden durfte. Dadurch sind die Heinkel-Mobile bis heute unkaputtbar. Neben den zahlreichen  zweirädrigen Fahrzeugen fanden sich auch vierrädrige auf dem Treffen. Mich interessierten insbesondere die Fahrzeuge mit der Bezeichnung  „Kabine 150 -154“, die einer BMW Isetta ähneln. In einem besonders schön hergerichteten Fahrzeug saß ein Vater mit seiner Tochter. Bereitwillig zeigte er mir die Details des „Autos“ und nannte mir den offiziellen Preis für so ein gutes Stück. Tatsächlich muss man aber zwischen 10.000 und 17.000 Euro dafür hinlegen, erhält dann aber auch ein perfektes Teil. Als ich fragte, ob ich ein paar Fotos mit Ihm und seiner Tochter machen dürfte, war er ganz stolz.

Es ist aber auch immer wieder erstaunlich, ich laufe mit meiner Nikon D4S Kamera über ein Gelände und werde als Profifotograf „erkannt“ und werde wieder und  wieder aufgefordert, doch hier und da ein Bild zu machen und Ihr könnt wieder mal davon profitieren.

Jochen Bake
Jochen Bake
fotografiert gerne Lost Place. Er ist für die Stadt Hof, Frankenpost, Stadtmarketing Hof und den ASV Hof fotografisch tätig. Er ist im Raum Hof auf fast jeder Veranstaltung anzufinden.

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